Also gab's am nächsten Morgen pünktlich um 7.45 Uhr Frühstück. Mit der ersten Mahlzeit des Tages wurde sie gleich schon mal in die Costa ricanische Küche eingeführt, denn es gab Empanadas (Maismehltaschen) gefüllt mit Käse. Frisch gestärkt ging's zu meiner Arbeit im Kinderheim und sie wurde gleich von einer der jüngsten belagert und musste sie den halben Tag im Auto rumschieben. Da hat sie sich auch gleich den ersten Sonnenbrand im Gesicht eingefangen.
Zu Mittag wurde nochmal in die 'tico' Küche reingeschnuppert. Es gab Platanos (eine Art Banane, die dann gebraten wird) und Pejibaye, ein kleine Frucht, die irgendwie Kürbis ähnlich schmeckt. Als kulinarischen Abschluss gönnten wir uns noch einen Smoothie, wirklich unschlagbar, wie fruchtig die hier sind. Einfach köstlich und erfrischend.
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Schälen ist schon ganz schön anstrengend :-D |
Am Abend wurde die traditionelle Küche nach Mexiko ausgeweitet, da meine Gastmama eine Zeit lang dort lebte, und es gab Chalupe. Zusammen mit meinen Gastschwestern aus den USA und Schweden, war das ein ganz gemütlicher Abend, der jedoch relativ früh endete, da wir Freitag um 5 Uhr schon wieder los mussten.
Natürlich wollte ich Pia was schönes hier in Costa Rica zeigen und da jeder so von Montezuma schwärmte hab ich beschlossen dort mit ihr hinzufahren.
Jedoch hab ich nicht erwartet, daß es so schön ist!
Nach ungefähr 7h Busfahrt kamen wir verschwitzt und nach Abkühlung ächzend in unserem Hostel 'Proyecto Montezuma' an.
Sieht das nicht gemütlich aus!? |
Dort waren wir erstmal überwältigt von dem atemberaubendem Ausblick, der uns dort erwartete. Jedoch schmälerte das nicht unseren Durst nach Wasser und Baden. Da die Gezeiten des Pazifiks uns leider einen Strich durch die Rechnung machten, es War nämlich gerade Flut, machten wir uns auf den Weg zu den Wasserfällen, anstatt uns im Meer zu erfrischen.
Dummerweise haben wir uns ein wenig verlaufen und sind eine dreiviertel Stunde den Berg hochgewandert. Naja, wenigstens nur im Bikini, also war's gut für unsere Bräune :-D
Und wir haben ein tropisches Eichhörnchen gesehen.
Letztendlich haben wir dann doch noch den schmalen Pfad, der der richtige Weg sein sollte gefunden und es uns am Wasserfall gut gehen lassen.
Am Abend waren wir ganz schön müde und haben nur noch den Sonnenuntergang genossen und sind dann in der Hängematte eingeschlafen.
Bevor am Strand gelungert wurde, waren wir erst noch Schnorcheln. Ich war total begeistert von den ganzen bunten Fischen, die ich zum ersten Mal Live gesehen habe und viele schon bekannt aus diversen Filmen wie 'Findet Nemo' waren. Und auch Pia hat sich ganz ohne Rettungsring ins Wasser getraut und den Anblick, glaub ich zumindest, auch ein bisschen genossen.
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Gastschwester Stina, Helena, meine Wenigkeit und Pia (falls es Wiedererkennungs-Probleme geben sollte) |
Wie jeder weiß macht Schnorcheln durstig und hungrig. Also gab's um die Mittagszeit kaltes Bier, frische Ananas und Wassermelone und auch eine warme Mahlzeit. Danach wurde am Tan gearbeitet, ausgiebig gebadet und sogar ein bisschen Beachvolleyball mit Ticos gespielt.
Lunch-Time |
GESCHWISTERLIEBE 'hermana y hermana tica' wie sie sich über meinen Gesichtsausdruck lustig machen, aber selbst nicht wirklich besser aussehen |
Die Rückfahrt haben wir nur haarscharf überlebt. Da es sehr wellig war und das Boot ganz schön geschaukelt hat. ( Und das mit ein paar Bierchen im Bauch)
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Lieblingsleute Glücklich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben |
Ich genoss mit Stina noch unsere letzten Stunden am Strand und im Hostel-eigenen-Natur-Pool, bevor es dann am Nachmittag wieder zurück in die Großstadt ging.
Obwohl ich dieses Montezuma - Paradies eigentlich nie mehr verlassen wollte.
Pool-Time |
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